Informationen zu meinem Austritt aus der Feuerwehr Gützkow

Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist. - Frank Thiess

Stellungnahme mit den wahren Gründen für meinen Austritt aus der FF Gützkow

Ich, Franz Michael Bittner, übergab meinem Wehrführer meine Austrittserklärung am 22. Mai 2014 in der ich um einen Austritt zum 01.06. bat. Dieses wurde mir bis heute weder offiziell noch schriftlich bestätigt. Die Gründe möchte ich hier klarstellen.
Meine Ausbildung in der Feuerwehr war sehr vielseitig, unter anderem Atemschutzträger, CSA-Träger bis hin zum Gruppenführer wo ich 2 Wochen die Landesfeuerwehrschule MV für besuchte.

Meine Beweggründe sind umfassend. Ich war stets um das Wohl der Freiwilligen Feuerwehr Gützkow bemüht. Ich habe versucht mit den Kameraden, entgegen dem Trend, der schrumpfenden Freiwilligen Feuerwehren zu wirken. Leider stieß dies meistens auf taube Ohren. Mit dem Satz: „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist eigentlich alles gesagt.
Dies alles waren für mich aber nie Grund dieses tolle Hobby zu beenden. Da den Leuten, die die  Feuerwehr braucht, damit auch nicht geholfen ist. Für mich kam nie in Frage aufzugeben, eher zu kämpfen. Dies habe ich seit dem 28.09.2008 getan. Jetzt bin ich an dem Punkt wo ich kein Elan mehr habe. Ich habe das Gefühl, das ich der Pflicht eines Feuerwehrmannes nicht mehr 100% nachkommen kann. Meiner Meinung kann man dieses Hobby nur ganz oder gar nicht machen. Keine halben Sachen. Freiwillig ist nur Ein- und Austritt, der Rest ist Pflicht. Ich kann mich nicht für etwas einsetzen, etwas präsentieren, etwas vertreten, wovon ich nicht überzeugt bin. Dieses trifft leider für die Freiwillige Feuerwehr Gützkow zu. Mehrere Gespräche dazu verliefen im Nichts. Verdrossenheit machte sich breit und dies und nun das Resultat. Dieses hat sich schon sehr oft bei Kameraden abgezeichnet. Ich bin nicht der Erste, der so denkt. Nur scheinbar bin ich einer, der dies offen sagt und auch seine Konsequenzen zieht. Dieses war/ist offenbar das Problem. Offen und Ehrlichkeit. 

Ein solcher Schritt ist für mich nicht einfach, trotzdem persönlich die beste Lösung. Wenn das Hobby zur Belastung wird, sollte man aufhören.

Mit tut es im Herzen weh, da mir gerade als Mitgründer vom Brandschutzteam die Arbeit mit den Kids in der Brandschutzerziehung sehr fehlen wird. Ungern gebe ich dieses Team auf. Dadurch konnten wir als Feuerwehr viele tolle neue Kontakte schließen. Ich hoffe das man dieses irgendwann noch einmal pflegen kann.

Warum dies genau hier steht? Auch die Öffentlichkeitsarbeit lag letztens nur noch in meinen Händen. Kein anderer unterstütze. Von der Wehrführung wurde dies so aber nie wirklich gewollt, mehr geduldet. Die Kosten für die Internetseite wurden lange Zeit aus privaten Geldern finanziert. Die Kameraden, die bei diesem Internetauftritt mitgewirkt haben, sind selber nicht mehr in der Feuerwehr und/oder nicht aktiv. Bis heute läuft diese Internetseite auf privatem Namen.

Ich wollte einfach darüber informieren, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Lange wurde und wird geschwiegen. Keine Transparenz und Offenheit. Ist dies nun die richtige Art und Weise? Ich hätte es auch einfach so belassen können und so tun, als wenn nichts wäre, so wie immer. Ich hätte auch Namen, so wie Konkrete Beispiele nennen können. Hätte, hätte Fahrradkette. Ich will mit nichts und niemanden Abbrechen, ich will nur auf massive Missstände hinweisen.

 Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz (GG)
 Art. 5 Abs. 1 GG (verkürzt):  
„(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“